Miteinander. Füreinander.

In der Salus-Altmark-Holding.

Sagen wir einfach, wie es ist: Die Corona-Pandemie zehrt an den Kräften und nervt. Während sich die erste Welle im Frühjahr 2020 bei aller Ernsthaftigkeit der Lage noch bewegend neu anfühlte und teilweise ungeahnte kreative Energien freisetzte, sind viele Menschen inzwischen müde und erschöpft, manche längst überlastet. Beruflich, familiär oder mit beidem.
Auch in unseren Einrichtungen ist vielerorts spürbar, dass die „Lunte“ kürzer und einige von uns wesentlich dünnhäutiger geworden sind, als es eigentlich dem Naturell entspricht. Kein Wunder auch: Die Pandemie hat die Arbeit mit Patient*innen, Bewohner*innen und anderen Klient*innen stark verändert. Und die anstrengenden Auswirkungen reichen weit in das Privatleben mit seinen eigenen Herausforderungen hinein.

„Ich glaube, vielen ist gar nicht bewusst, wie sehr sie in den vergangenen Monaten über sich selbst hinausgewachsen sind und welch´ wichtigen Beitrag sie für die so genannte neue Normalität der Patient*innen und Bewohner*innen in unseren Einrichtungen leisten“, schildert eine Mitarbeitende ihren Eindruck aus der Praxis. „Wir sollten dem verdammten Virus nicht auch noch erlauben, diese außergewöhnlichen Leistungen in den Schatten zu drängen.“ Deshalb erzählen wir die bestärkenden Geschichten über das Miteinander und Füreinander in dieser schwierigen Zeit. 

Die ermutigenden Geschichten hinter der Initiative

Nach und nach finden Sie hier die Geschichten und Gesichter hinter Miteinander. Füreinander. In jeder Woche erscheinen auf dieser Webseite und auch auf unseren Social-Media-Kanälen neue Einsendungen von Mitarbeiter*innen der Salus Altmark Holding. 

Viel Spaß beim Lesen! 

Stefanie Kämpfe

Sozialarbeiterin bei neuwerk

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Dr. Sabine Dutschko

DANKE an die Mitarbeiter*innen in der Eingliederungshilfe

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Janine Niemann

Apothekerin Krankenhausapotheke am Fachklinikum Uchtspringe

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Therapiehund Ayla

über die Coronazeit im Maßregelvollzug Lochow

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Christoph Plock

Teamleiter des Pädagogisch-Psychiatrischen Zentrums Uchtspringe

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Konzerte mit Warnfried Altmann im Advent und Frühling

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Petra Workowski

über ihre Weiterbildung zur Pflegefachkraft in der Coronazeit

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Jacqueline Rindsland

Koordinatorin Fachbereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

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Dr. Ines Mewes

Leiterin Stabsstelle Hygiene der Salus Altmark Holding

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Aus dem Bereich

Salus betreuen & pflegen

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Sebastian Brunkau

Freiwilliger Helfer auf der Covid-ITS in Gardelegen

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Birgit Klemm

aus dem Personalmanagement

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Helfende Hände der Bundeswehr

unterstützen das Altmark-Klinikum

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Berichten auch Sie von Ihren ermutigenden Erfahrungen.

Rufen Sie gern an oder schreiben eine E-Mail an Nicole Recknagel aus der SAH Unternehmenskommunikation. 

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Wie wirken Komplimente und Wertschätzung?

Im Gespräch mit Salus-Instituts Leiter Prof. Bogerts, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

  • Wie genau wirken Komplimente?

    Prof. Bogerts: "Wie alles, was unsere Psyche beeinflusst, wirken Komplimente auf bestimmte Vorgänge in unserem Gehirn ein. Komplimente  - wie auch andere positive Rückmeldungen aus dem sozialen Umfeld, dazu gehören auch Zuwendung und Empathie - heben das Selbstwertgefühl und fördern eine positive Stimmungslage. Dadurch wird das Belohnungssystem unseres Gehirns aktiviert. Dieses liegt an zentraler Stelle der Basis des Gehirns und wird durch eine spezielle chemische Substanz (Dopamin) stimuliert. Dadurch wird ein Gefühl der Zufriedenheit bis hin zu Glücksgefühlen erzeugt. Ist das Belohnungssystem einmal in Gang gesetzt, versucht es die anderen Hirnregionen so zu beeinflussen, dass sie gleiche oder ähnliche Situationen wie die, durch die es zuvor aktiviert wurde, erneut aufsuchen. Das heißt: erneute Komplimente sind willkommen."

  • Wie wirkt sich Wertschätzung, die einem Menschen kontinuierlich entgegengebracht wird, langfristig aus?

    Prof. Bogerts: "​Jeder Mensch definiert seinen Selbstwert überwiegend über seine Stellung in der Gesellschaft. Für diese ist zwar auch seine berufliche Situation wichtig, entscheidend hierfür ist aber die soziale Akzeptanz, also seine Wertschätzung durch andere. Wertschätzung nicht nur der Person selbst, sondern auch von deren Arbeit ist eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitsmotivation. Lob fördert mehr als Kritik. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, gehören Gefühle von Abwertung oder sogar Ausgrenzung zu den schlimmsten Erfahrungen, die, wenn sie anhalten, psychisch krank machen können. Wertschätzung des Gegenübers ist auch ein wesentliches Element der Psychotherapie."

  • Inwiefern kann es zum eigenen seelischen Wohlbefinden beitragen, wenn wir Komplimente verteilen?

    Prof. Bogerts: "Es gibt sehr interessante neue Untersuchungen der Hirnfunktion mittels Kernspintomografie, die zeigen, dass das Belohnungssystem des Gehirns nicht nur bei den Personen aktiviert wird, denen positive Zuwendung zuteil wird, sondern auch bei denjenigen, die anderen Mitgefühl und Empathie entgegenbringen. Damit wird die alte Erfahrung neurowissenschaftlich bestätigt, dass nicht nur Nehmen, sondern auch Geben glücklich macht. Zudem hat jeder schon einmal die Erfahrung gemacht, dass er sich selbst darüber freut, wenn seine Komplimente bei anderen ankommen."

     

Motivation in Kartenform

Verschenken Sie Glücksmomente

Zum Tag der Komplimente am 1. März haben wir Abreißzettel und Komplimentekarten zum Ausfüllen verteilt und damit für kleine besondere Momente gesorgt - für mehr Miteinander und Füreinander. Sie möchten mehr von diesen Materialien, die ein Lächeln entstehen lassen? Sie möchten damit jemandem eine Freude bereiten? Dann können Sie sich die Karten und Zettel hier ganz einfach ausdrucken.