Ludwig Tüngler - Auszubildender in der Salus-Service Uchtspringe

Juli 2026. "Unser Nachwuchs liegt uns am Herzen", berichtet Felix Oestreich. Er ist stellvertretender Küchenleiter der Salus-Service in Uchtspringe. “Umso mehr freuen wir uns, wenn junge Menschen ihren Weg in unsere Küche finden. Unser Lehrling Ludwig Tüngler im ersten Ausbildungsjahr hat uns zuerst beim Girls' and Boys' Day kennengelernt. Danach hat er ein einwöchiges Praktikum bei uns gemacht und sich schließlich dazu entschieden, seine Ausbildung als Koch bei uns zu starten. Heute ist er fester Teil unseres Teams und arbeitet täglich in unserer Großküche, in der rund 1600 Essen zubereitet werden.”

Im Interview erzählt er von seinen ersten Erfahrungen und seinem Alltag. 

Wie bist du eigentlich bei uns gelandet?
Ludwig Tüngler: Ganz klassisch über den Girls' and Boys' Day. Da hat's mir schon richtig gut gefallen. Danach hab ich noch ein Praktikum gemacht und da war dann klar: Das ist genau mein Ding!
 

Deine Schichten starten schon um 6 Uhr. Wie kommst du mit dem frühen Aufstehen klar?
Am Anfang war's schon hart, so früh rauszumüssen. Aber man gewöhnt sich echt schnell
dran. Und das Gute ist: Ich hab nachmittags schon frei und kann den Tag noch richtig nutzen.
 

Wie ist es, direkt in einer Großküche mit so vielen Essen am Tag zu arbeiten?
Am Anfang war ich echt beeindruckt, wie viel hier gleichzeitig passiert. 1600 Essen am Tag sind schon eine Ansage! Aber das Team ist super eingespielt, und man wächst da schnell rein.
 

Wie läuft das bei dir mit dem Arbeitsweg?
Ich wohne etwa 20 km entfernt, aber mit dem Führerschein ist das kein Problem. Ich bin flexibel und komme gut und pünktlich an - auch früh morgens.
 

Wie findest du das mit dem Wochenendarbeiten?
Ich arbeite nur alle zwei Wochen am Wochenende, das ist voll okay. So hab ich trotzdem regelmäßig frei und kann was mit Freunden unternehmen.
 

Was macht dir an der Ausbildung bisher am meisten Spaß?
Auf jeden Fall die Abwechslung! Kein Tag ist wie der andere, und ich lerne ständig was
Neues. Und es ist einfach ein gutes Gefühl, wenn man am Ende sieht, was man geschafft hat.
 

Was hat dich im Arbeitsalltag bisher am meisten überrascht?
Wie schnell alles gehen muss und wie gut trotzdem alles organisiert ist. Jeder Handgriff sitzt, und trotzdem bleibt das Team entspannt -das fand ich am Anfang echt beeindruckend.
 

Was war dein erstes Gericht oder deine erste Aufgabe, die du selbst übernehmen durftest?
Ich durfte relativ schnell bei der Vorbereitung helfen, zum Beispiel Gemüse schneiden und einfache Sachen vorbereiten. Das war cool, weil ich direkt mit anpacken konnte.
 

Wie ist das Arbeiten im Team für dich?
Richtig gut! Alle helfen sich gegenseitig, und wenn man mal unsicher ist, kann man immer fragen. Man wird echt gut aufgenommen.
 

Was würdest du anderen sagen, die überlegen, auch eine Ausbildung als Koch zu machen?
Einfach ausprobieren! Am besten ein Praktikum machen, so wie ich. Dann merkt manschnell, ob es einem liegt -und wenn ja, ist es ein richtig abwechslungsreicher Job.