Frauke Steitzer, Fachbereichsleiterin der Eingliederungshilfe bei Salus-betreuen&pflegen

Juni 2026. Für manche Kolleginnen und Kollegen ist Frauke Steitzer kein unbekanntes Gesicht: Bereits von 2009 bis 2018 war die ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin und studierte Gesundheitsmanagerin in unserem Verbund tätig. Nach mehreren Jahren in leitenden Funktionen bei einer großen Magdeburger Einrichtung der Eingliederungshilfe, ist sie nun zurückgekehrt. Seit April 2026 hat sie die Fachbereichsleitung Eingliederungshilfe bei Salus- betreuen& pflegen von Dr. Sabine Dutschko übernommen, die kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Im Interview spricht sie über ihren beruflichen Weg, ihre Motivation und die aktuellen Herausforderungen in der Eingliederungshilfe.

Willkommen zurück, Frau Steitzer! Bis 2018 waren Sie insgesamt 9 Jahre in unserem Verbund tätig; unter anderem im Qualitätsmanagement, im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und als stellvertretende Standortleitung der Eingliederungshilfe in Gardelegen. Was hat Sie überzeugt, zurückzukehren und wie haben Sie die ersten Wochen erlebt?
Die positiven Erinnerungen an meine damalige Zeit bei der Salus haben mich schnell überzeugt, dass eine Rückkehr der richtige Weg für mich ist. Die vielen bekannten Gesichter und der herzliche  Empfang an unseren Standorten in Magdeburg, Uchtspringe und Gardelegen haben mir den Wiedereinstieg dann sehr erleichtert.

Frau Steitzer, was begeistert Sie an der Arbeit in der Eingliederungshilfe?
Die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen begeistert mich durch ihre Vielfalt und Sinnhaftigkeit. Kein Tag ist wie der andere. Gleichzeitig erlebe ich meine Arbeit als wirksam, weil ich gestalten, entwickeln und gemeinsam mit anderen etwas bewegen kann.

Was hat Ihren beruflichen Weg besonders geprägt?
In den vergangenen Jahren habe ich zunehmend Führungsverantwortung übernommen und dabei von ganz unterschiedlichen Menschen gelernt. Besonders prägend waren herausfordernde Situationen wie die Corona-Pandemie oder die Evakuierung von Wohnhäusern. Sie haben mir gezeigt, wie wichtig Klarheit, Verlässlichkeit und gute Strukturen sind – gerade dann, wenn schnelle Entscheidungen gefragt sind.

Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell in der Eingliederungshilfe?
Seit Anfang des Jahres gilt ein neuer Landesrahmenvertrag, der gemeinsam von Land und Leistungserbringern verabschiedet wurde. Nach intensiven Verhandlungen zu Leistungen, Personalschlüsseln und Mindestanforderungen steht nun die Umsetzung im Fokus – und stellt aktuell die größte Herausforderung dar. Hinzu kommen neue gesetzliche Vorgaben, etwa durch das Wohn- und Teilhabegesetz sowie die WTG-Mindestbauverordnung. Im Austausch mit den Standortleitungen, der kaufmännischen Leitung und weiteren Salus-Einrichtungen arbeiten wir daran, zukunftsorientierte und bedarfsgerechte Wohnangebote weiterzuentwickeln.

Worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe am meisten?
Auf die Zusammenarbeit mit den Teams und darauf, gemeinsam Angebote weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, die Menschen, die wir begleiten, mit ihren individuellen Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen und Teilhabe aktiv zu fördern.

Blitzrunde

Eine Frage. Kurze Antwort.

Sommer- oder WintertypAuf jeden fall Sommertyp.
Gute-Laune-BoosterSchokolade :)
LieblingssportartFahrradfahren oder Inlineskaten

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